Klein Mona (jetzt Mathilda) im großen Glück !!


Mathilda im Glück

Über unsere Webseite und Facebook hatten wir ein Zuhause für die kleine behinderte Mona gesucht. Die Kleine, eine wunderschöne Main Coon Katze,  kam leider mit einem verkürzten Beinchen und einem kurzen Schwänzchen auf die Welt. Das Beinchen sollte laut Tierarzt noch vor der Vermittlung amputiert werden und wir suchten daher tierliebe Menschen, die sich der Kleinen mit ihrer körperlichen Einschränkung liebevoll  annehmen würden. Voller Freude konnten wir feststellen, dass sich einige Katzenfreunde um Mona bewarben. 

Dazu kam noch die wunderbare Nachricht, dass das Beinchen nicht amputiert werden muss und sie bestens mit dem etwas verkürzten Beinchen leben kann.

Mona,- die jetzt Mathilda heißt - hat nun ein Zuhause gefunden, in welchem sie von Herzen geliebt wird.

Ein wundervolles HAPPY END !


Autor: Bettina Tille, 12.06.2019


Gene Hill hat ein wunderbares Gedicht über seinen Hund geschrieben. Mehr muss man nicht sagen !

Mein Hund

 

Er ist mein drittes Auge, das über die Wolken blickt,
mein drittes Ohr, das über die Winde lauscht.
Er ist der Teil von mir, der sich bis zum Meer erstreckt.
Wie er sich an meine Beine lehnt, 
beim leisesten Lächeln mit dem Schwanz wedelt,
seinen Schmerz zeigt, wenn ich ohne ihn ausgehe...,
sagt mir tausendmal, dass ich der einzige Grund seines Daseins bin.
Habe ich Unrecht, verzeiht er mir mit Wonne.
Bin ich wütend, bringt er mich zu lachen.
Bin ich glücklich, wird er vor Freude fast verrückt.
Mache ich mich zum Narren, sieht er darüber hinweg.
Gelingt mir etwas, lobt er mich.
Ohne ihn bin ich nur einer unter vielen.
Mit ihm bin ich stark. Er ist die Treue selbst.
Er lehrt mich die Bedeutung der Liebe.
Durch ihn erfahre ich seelischen Trost und inneren Frieden.
Er lehrt mich verstehen, wo vorher Ignoranz war.
Sein Kopf auf meinem Knie heilt meine menschlichen Schmerzen.
In seiner Gegenwart habe ich keine Angst vor Dunkelheit 
und Unbekanntem.
Er versprach auf mich zu warten,... wann und wo auch immer... 
ich könnte ihn ja brauchen.
Und ich brauche ihn - wie ich es immer getan habe.
 
Er ist eben mein Hund.

Rettung eines verletzen Graureihers 

 

Verletzt sitzt das Tier am Baden

Der TSV erhielt von einem besorgten Passanten einen Anruf, dass seit geraumer Zeit ein Graureiher nahe der Fußgängerbrücke in Ober-Eschbach entlang des Baches, verletzt sitzen würde. Unser Mitglied Trevor Warren fuhr vor Ort und fand den Graureiher, der offensichtlich am rechten Bein verletzt war, vor. Vorbei kommende Passanten berichteten, dass dieser wohl ein Dauergast am Bach sei.

 

Erfolgreiche Einfangaktion

Zwei hinzugezogene Polizisten der Hundestaffel kamen nach einiger Zeit dazu. Leider konnten sie jedoch nicht eingreifen, da kein entsprechendes Fangmaterial vorhanden war.

Zwischenzeitlich hatte R. Echterdieck (1. Vorsitzende TSV Bad Homburg) schon Unterstützung organisiert.

In einer gemeinsamen Aktion  mit Frau H. Bergmeier (Vorsitzende des BUND Bad Homburg ), R. Echterdiek und Trevor Warren konnte der Reiher eingefangen werden.

       

Autor: Bettina Tille, 19.12.2018


Huhn Gerda im Glück


Rettungsteam v.l.: B. Tille (TSV),F. Franklin, I. Sommer, S. Schenke, A. Michael

Aufmerksame Mitbürger riefen beim TSV an und berichten, dass sie seit Tagen ein Huhn an der Straße von Ober Erlenbach nach Bad Homburg sehen, welches anscheinend aus seinem Stall entlaufen war. Sie versorgten es mit Futter und besuchten es täglich zweimal, um zu schauen, ob es dem Huhn (welches sie zwischenzeitlich Gerda getauft hatten), gut geht. Die Gefahr, dass es von einem Mader oder Fuchs gerissen wird wuchs von Tag zu Tag. Viele Rettungsversuche wurden gemeinsam mit dem TSV und netten Nachbarn unternommen, aber Gerda flüchtete immer wieder ins Gebüsch. Nach 14 Tagen endlich konnte Gerda durch ihr Rettungsteam, welches sich mit Netz, Kescher etc. bewaffnet hatte, gefangen werden. Gerda hat ein tolles Zuhause im Geflügelzuchtverein Ober Erlenbach gefunden und kann nun hier ihren Lebensabend unter Gleichgesinnten verbringen. 

Gerdas neues Zuhause

  Autor: Bettina Tille


Unser Tierschutzalltag - eine traurige Geschichte mit einem Happy End - Rettung von 3 Schafen 

 

Letzte Woche bekamen wir einen Anruf. Dieses Mal ging es um drei Schafe, die innerhalb der nächsten Tage entweder ein neues Zuhause bekommen oder sie sollten (so laut Aussage der ehemaligen Besitzerin) geschlachtet werden. Sofort starteten wir einen Rundruf, um die Rettung zu koordinieren. Einige von uns fuhren zu dem Stall, um sich selbst ein Bild vor Ort zu machen. Den Schafen, die völlig verfilzt, voller Kletten und mit viel zu langen Hufen ängstlich zusammengekauert im Stall standen, musste sofort geholfen werden. (In dem Moment erfuhren wir auch, dass der damaligen Halterin ein Tierhalteverbot auferlegt war.) Unzählige Telefonate vergingen und viele Stunden später bekamen wir endlich Hilfe - ein freundlicher Mensch stellte sich mit seinem Fahrzeug und Anhänger für den Tiertransport zur Verfügung :) 

Alle drei Schafe konnten gerettet werden und leben jetzt mit anderen Schafen artgerecht zusammen. Desweiteren konnte noch eine tolle Futterspende übergeben werden. Sehen sie hierzu auch unseren kleinen Film. Danke an alle, die diese tolle Aktion unterstützt haben ! https://adobe.ly/2PKm3Nf



Autor: Ina Kohler


Hunde als aktive Tierschützer !!! Eine Geschichte aus dem echten Leben


Eine Geschichte zum Schmunzeln

Bei unserer letzten Vorstandssitzung konnten selbst erfahrene Tierschützer wie wir, uns ein Schmunzeln nicht verkneifen. So berichtete unsere Schatzmeisterin, dass Ihre zwei Hunde im Winter sehr aktiv zum Tierschutz beitragen. Auslöser war das Thema Überwinterung von Igeln und wie diesen geholfen werden kann.

  

Zeichnung: R. Georg

Bei der Zusammenfassung der möglichen Aktivitäten wie z.B: Laubhaufen erstellen, Igelhäuser aufstellen etc. erzählte unsere Schatzmeisterin, dass ihre zwei Hunde Igel aus ihrem Garten retteten und vorsichtig mit dem Maul direkt ins Schlafzimmer und dort direkt ins Bett transportierten, um sicherzustellen, dass die armen Igelchen nicht im kalten Garten erfrieren mussten.  Die Igelchen wurden von den zwei Fellnasen liebevoll in die Federn gebettet und Frauchen war doch sehr beeindruckt, dass dies alles ohne Stachelverletzungen in der Schnauze ablief. Was natürlich den Schluss zulässt, dass die Igelchen sich ihrer Rettung vollends bewusst waren und sich daher nicht wehrten und die Fellnasen den Transport besonders sanft durchgeführt hatten.

Wenn ihr Frauchen nun schon sehr beeindruckt war, muss ich sagen, dass sich in diesem Moment bei mir tiefe Erfurcht breit machte, da diese zwei Helden nicht nur die Igelchen gerettet sondern auch Flöhe, Zecken und einiges Kleingetier mehr vor dem sicheren Tod bewahrt hatten. Ich war tief beeindruckt. Geht es Ihnen nicht auch so ? ;-) 

      

Autor: Bettina Tille


20.06.2018 Zu Herzen gehende Erlebnisse, die den Tierschutzalltag erhellen !!

 (Kleine Geschichten, die uns Ehrenamtliche sehr erfreuen)

 

Auf den Tierfuttersammelboxen des Tierschutzvereins stehen Geldkassetten und die sind, dank unserer Tierfreunde, die den notleidenden Tieren helfen möchten, meistens gut gefüllt. Beim Leeren der Geldkassetten kommt man hin und wieder mit den Leuten ins Gespräch und es entwickeln sich nette Gespräche.

 

So z.Bsp. in einem REWE-Markt: Eine alte Frau steckt einige Cent in die Geldkassette und erklärt dabei: „Ich habe nur eine kleine Rente aber die Cent Stücke, die ich übrig habe, spende ich immer komplett den Tieren“. Ich war zutiefst gerührt, habe mich bei der Spenderin ganz herzlich bedankt und noch länger darüber nachgedacht, dass oft die Menschen, die das Geld selbst bitter benötigen, ihre letzten Cents für die Tiere in Not opfern.

 

In einem anderen REWE-Laden treffe ich, wie es das Schicksal will,

öfter eine Frau die mir erzählt, dass sie alle Pfandgutscheine von der Leergut Rücknahme in unsere Geldkassetten steckt und in der Tat ist dies die Geldkassette mit den meisten Pfandrückgabebons, oft bis zu 10 € im Monat. Und wenn ich nicht oft genug leere, quellen die Pfandbons sogar schon aus der Kassette.

 

Diese kleinen Erlebnisse erfüllen mich mit Freude: Erstens lerne ich nette Menschen kennen und kann mich auch persönlich für ihre Hilfsbereitschaft bedanken.

 

Vor kurzem hatte ich auch wieder so eine herzerfrischende Begegnung mit zwei Kindern, ca. 8 und 10 Jahre alt:

Ich wollte gerade die Geldkassette leeren als die beiden Kinder einige Cents in die Geldkassette warfen. Ich habe mich ganz herzlich bedankt und sie gelobt, dass sie den Tieren Geld spenden. Diese freudigen, glücklichen Kindergesichter werde ich so schnell nicht vergessen, aber die Kinder wahrscheinlich auch nicht, dass sie an Ort und Stelle von einer „Tante“ vom Tierschutzverein für ihre gute Tat gelobt wurden.

 

Frau Franke (unsere Schatzmeisterin) hatte ebenfalls ein nettes Erlebnis:

Sie leerte die Box und Geldkassette bei Edeka Georg in Oberursel. Direkt neben der Box befindet sich eine Lottoannahmestelle und ein älterer Herr füllte gerade seinen Lottoschein aus. Als er Frau Franke  bemerkte und sah, dass sie vom Tierschutzverein war, drehte er sich um, gab ihr 5,-€ mit den Worten: „Wer Geld zum Lottospielen hat, der kann auch Geld geben, um was Gutes zu tun“. Verabschiedete sich und ging

( bestimmt glücklich) aus dem Laden.

 

Nun macht ja das Geldkassettenleeren generell Spaß, vor allem, wenn sie gut gefüllt sind, aber erst diese zwischenmenschlichen Beziehungen am Rande machen das Ganze zu einem Highlight. 

Autorin: Renate Georg


06.05.2018 Entenrettung am Schwanenteich.

 

Zwei aufmerksame Spaziergängerinnen riefen am Sonntag, 6.5., den

Tierschutzverein Bad Homburg an und berichteten, dass sie ein winziges Entenkind vor aufgeregten Nilgänsen retten konnten, aber ein zweites Entenjunges, welches ebenfalls von einem Nilgansganter verfolgt wurde, ließe sich nicht einfangen.

Nilgänse verteidigen jetzt im Mai sehr massiv ihren eigenen Nachwuchs.

Der Tierschutzverein Bad Homburg war auch nach kurzer Zeit mit zwei Helferinnen vor Ort und versuchte mit  Kescher und Pappkarton bewaffnet, das kleine Entchen einzufangen.

Diese Aktion erwies sich als schwierig: Mal entwischte der kleine Federball aufs Wasser, mal hörte man ein hilfloses Piepsen aus dem Gras. Die Entenmutter selbst war nirgends zu sehen.

Dann, nach über einer Stunde, fand man das Kleine nahe des Teiches leblos im Gras. Es hatte erschöpft den Kampf ums Überleben verloren.

Aber dank des Einsatzes der beiden Ersthelferinnen vor Ort, die das kleine gerettete Entenkind die ganze Zeit liebevoll in der hohlen Hand an die Brust gedrückt hielten, konnte das überlebende Geschwisterchen noch abends zu einer Wildtierhilfe gebracht werden, wo es direkt ins Wasser zu anderen, ebenso verwaisten Entchen gesetzt wurde.

Lautes, freudiges Piepsen war der Lohn für die Helferinnen und die Chancen stehen gut, dass es überlebt und danach ausgewildert werden kann.

 

Autor: Renate M.Georg, Tierschutzverein Bad Homburg e.V.


Aktiver Tierschutz schon mit kleinen Gesten möglich !!!  

Oskar wartet während sein Frauchen einkaufen ist


Neulich war ich einkaufen und beobachtete eine ältere Dame wie sie mit ihrem kleinen Hund zum Einkaufsmarkt kam. Schon von Weitem konnte man sehen hier haben sich zwei Seelen gefunden. Die Dame hatte in der einen Hand ihren Handwagen für ihre Einkäufe und an der anderen Hand einen kleinen Hund an der Leine. Sie band Ihren Liebling etwas abseits des Eingangs an, damit er von den vielen vorbei eilenden Menschen nicht gestört wurde. Liebevoll packte sie eine Isomatte aus, damit sich der Hund bei den kalten Temperaturen darauf setzen konnte. Auf seinen Rücken legte sie dann noch eine Wolldecke, damit er nicht frieren musste, während sie ihre Einkäufe erledigte. 

Mich hat diese liebe- und verantwortungsvolle Geste sehr gerührt und ich ging spontan zu der Dame, um ihr zu sagen, dass ich das einfach wunderbar fand. Der Alltag im Tierschutz zeigt sich nicht immer nur von der schönsten Seite, wenn es um Tierleid geht, aber hier fand ich eine tolle Begebenheit, die mir wieder einmal zeigte, wie schön Tierschutz sein kann und dass sich wirklich schon jede kleine Tat/Hilfe lohnt.  Achten sie doch mal im Alltag darauf, vielleicht werden sie auch mit so einem schönen Ereignis belohnt !

(Autor: Bettina Tille, Schriftführerin TSV Bad Homburg e.V.) 


Neulich in England......   

Hunde mit wohl erzogenen Besitzern sind willkommen

Wir drei, das sind mein Mann, mein Hund und ich, verbrachten 2 Wochen Urlaub in England. Da mein Mann Engländer ist, weiß ich, dass manches auf der Insel anders ist. Sie sind ein liebenswertes Volk, auch wenn man den britischen Humor verstehen und auch vertragen können muss. Aber in Punkto Tierliebe sind sie wirklich sehr engagiert. Es gibt dort viele Einrichtungen für Tiere, wie z.B. die Charity-Shops. Dies sind feste Einrichtungen - Geschäfte in der Stadt - die gespendete Sachen für kleines Geld verkaufen (ähnlich wie bei uns Flohmärkte, Rotes Kreuz oder Oxfam).  Der englische Humor kennt keine Grenzen und so stießen wir vor einem Geschäft auf ein nettes Schild mit dem Hinweis "Dogs welcome with well behaved owners" was soviel heißt wie " Hunde mit wohl erzogenen Besitzern sind willkommen". Einfach Herrlich!! Oder auch die praktische und tierliebe Seite der Engländer zeigte sich schon früh. In einer alten Kirchentür wurde schon vor Jahrhunderten eine Katzen-/Hundeklappe eingebaut. 

Hunde-/Katzenklappe in Kirchentür

Was uns auch sehr gut gefiel waren frei laufende Hühner, die ihr Leben in der freien Natur genießen durften. Der Bauer stellte ihnen Futter und Wasser zur Verfügung und das Zusammenleben mit den Enten vom nahe gelegenen Teich und dem Hund des Bauern war gar kein Problem. Auch die Schweinehaltung, die wir sahen, machte auf uns einen guten Eindruck. Die Schweine hatten im Feld viele kleine Hütten und konnten sich nach Herzenslust in der Erde suhlen. Dies würde ich mir in Deutschland auch wünschen und  hoffen, dass die Tierhaltung überall noch Tierwürdiger/-freundlicher  stattfinden würde. Denn eines weiß ich; nicht das Bild von eingesperrten und geschundenen Tieren tut uns Menschen gut sondern Bilder von glücklichen und gesunden Tieren erfreut unser Herz und macht auch uns Menschen glücklich. In diesem Sinne...

 

 

 

 



Autor: Bettina Tille 




 


 


 


 


 


 

 

 

 

Tierschutztelefon

 06172 - 688 680 

 

  

 "NOTFÄLLE" 

 

 

 

 

Informationen zu Andrea u. Wanja:  https://www.tierheim-hochtaunus.de