Mein Name ist Moritz und ich bin nun etwa 15 Monate alt.
Zusammen mit meinen beiden Brüdern bin ich in einer Kleingartenanlage in Oberursel geboren worden. Dort wurden wir gefüttert und man verständigte den Tierschutzverein.
Meine Mutter und ihr ebenfalls erwachsener Kumpel, vielleicht auch mein Vater oder der meiner Brüder, wurden gefangen und kastriert.
Wir wurden dort gut versorgt.
Wir Katzenkinder sollten ein Zuhause bekommen, doch die schwarze Fellfarbe von mir und meinem Bruder Max schien dies unmöglich zu machen und irgendwie war unsere Familie auch etwas ganz Besonderes. Also wurden wir fünf weiter regelmäßig gefüttert.
Im frühen Winter wurden meine Brüder, Max und Tiger, und ich dann ebenfalls kastriert und unsere kleine Familie war wirklich glücklich miteinander.
Unsere Fütterin baute uns für den Winter tolle Schlafplätze, ja, sie brachte uns sogar Wärmflaschen für die besonders kalten Nächte.
Es war eine wunderbare Zeit, denn wir waren zusammen und es fehlte uns an nichts.
Dann wurden wir langsam erwachsen und wir gingen weitere Wege, wollten unsere Umgebung erkunden und lernten auch die andere Seite des breiten grauen Bandes kennen, auf dem sich die großen lauten Ungetüme bewegten, und das die Menschen Straße nennen.
Immer wieder und immer öfter zog es uns, als dann das neue Jahr begann und der Frühling kam, in die gegenüberliegenden Gärten, es war für uns so spannend.
Dann, eines Abends, kam mein Bruder Max nicht zum Abendessen und auch die ganze Woche nicht.
Ich machte mich auf die Suche, denn auch die nette Frau sorgte sich und suchte in den Gärten.
Irgendwann lief ich an einer Brombeerhecke vorbei, es roch nicht gut dort. Als ich nachschaute, entdeckte ich Max.
Er war tot, ich war völlig durcheinander, wollte es meiner Mama erzählen, lief über das graue Band - und mich traf etwas hart.
Ich flog durch die Luft, schlug am Rand der Straße auf. Als ich zu mir kam, fror ich, ich sagte mir, dass ich dort weg müsste, am besten in den Schutz der Hecke.
Ich schleppte mich ein paar Meter weiter, dort blieb ich liegen. Ich hatte solche Schmerzen, meine Mama kam vorbei, aber sie konnte mir nicht helfen.
Ich schlief ein und hatte böse Träume - ob es so auch meinem Bruder Max ergangen war? Als ich erwachte, waren drei Tage vergangen.
Ich nahm all meine verbliebene Kraft und den Mut der Jugend zusammen und kroch in Richtung des mir so vertrauten Gartens.
Meine Hinterbeine konnte ich nicht bewegen, sie schmerzten so sehr...
Irgendwann schlief ich wieder ein, doch dann, es wurde dämmerig, hörte ich die vertraute Stimme der netten Frau, als sie mit meiner Mama und meinem Bruder sprach und immer wieder sagte, wo sind denn nur Max und Moritz.
Sie konnte nicht weit weg sein, also biss ich die Zähne zusammen, meine Beine und mein Körper taten so weh, aber ich musste mich beeilen.
Ich krabbelte durch das Loch im Zaun in meinen Garten und in diesem Moment sah sie zu mir. Sie brachte mich sofort in die Tierklinik.
Dann wurde ich untersucht, man stellte fest, dass mein Oberschenkel gebrochen war, ich sollte operiert werden.
Dabei war ich doch eigentlich ein "Streuner", ein Kater ohne Besitzer, ohne Zuhause. Aber die nette Frau sagte: "Wenn es eine Chance gibt für ihn, dann machen wir das, auch, wenn es teuer wird." Und so wurde ich operiert.
Die nette Frau musste 1.500 Euro bezahlen für meine OP, und weil mein Knochen von außen befestigt werden musste, musste ich in der Klinik bleiben - und herrje, so ein Aufenthalt dort ist richtig teuer. Leider hörten die schlechten Nachrichten nicht auf.
Bei mir war nicht nur rechts der Oberschenkel gebrochen, sondern auch links die Hüfte kaputt, wahrscheinlich durch den Aufprall auf der Straße.
Als die nette Frau dies von dem Tierarzt erzählt bekam, kamen ihr die Tränen und natürlich wurde sie gefragt, ob man auch diese zweite OP nach einigen Wochen Wartezeit (man musste warten, bis sich meine rechte Seite stabilisiert hätte) noch machen würde.
Unsere Fütterin dachte nicht lange nach und erklärte sich bereit einen Teil ihrer Ersparnisse zu opfern. Sie hat so ein gute Herz ♥.
Unsere Fütterin hat uns immer geholfen und so hoffe ich, dass sich Menschen finden, die nun helfen, die vielen Kosten zu stemmen.
Gibt es Menschen, die sie bei meiner zweiten OP unterstützen?
Ich wäre sehr dankbar über jede Unterstützung, denn weil ich jung bin, stehen meine Chancen gut und ich habe, im Gegensatz zu meinem Bruder, den Unfall überleben dürfen und habe in meinen Garten zurückgefunden.
Ich danke euch schon heute tausendmal für jede noch so kleine Hilfe und sende euch ein lautes Miau, euer Moritz, der Streuner ♥
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